Freitag, 2. März 2012

Die Apfelblüte in Südtirol


Zur Apfelblüte nach Südtirol

Dem Duft folgen
Die Alten bezeichneten schon früher den Obstbau als „die Poesie der Landwirtschaft“ und auch heute noch spürt man diese, wenn man zur Blütezeit durch die Obstwiesen in Südtirol geht. Der Faszination, die vom weiß-rosa Blütenmeer ausgeht, das sich über die weiten Flächen der Apfelbaugebiete zieht und seinen zarten Duft verbreitet.
Apfelblüte am Ritten, mit Schlern
Auch am sonnigen Ritten, bei Bozen werden Äpfel angebaut!
Mit 19.000 Hektar ist das Land Südtirol das größte, zusammenhängende Obstbau-Gebiet Europas und jährlich wachsen über das Land verstreut 6 Milliarden Äpfel heran. Am meisten werden dabei in der Gemeinde Lana erzeugt (Mancher Neider behauptet, „die Lananer wollen immer die Ersten sein“) und auch die Anbaufläche ist dort die größte.

Ihren Urlaub in Südtirol verbringen jedes Jahr an die 6 Millionen Gäste und vielen ist der Südtiroler Apfel ein Begriff.
Rund 24% der Erst-Urlauber“ kennen den Südtiroler Apfel, nur der Südtiroler Speck ist bei den Befragten noch bekannter und sogar der Südtiroler Wein liegt mit 23% hinter dem Apfel zurück.
Auch Stammgäste wurden befragt; dort liegt dann allerdings der Speck mit 65% und der Wein (41%) weit vor dem Apfel (23%) - abgeschlagen die Südtiroler Milch am Ende der Liste.

Um den Apfel aus Südtirol etwas bekannter zu machen gibt es in Lana das „Südtiroler Obstbaumuseum“, welches als öffentliches Schaufenster zur Apfelwelt im ganzen Land zugänglich ist. Das Obstbaumuseum befindet sich auf dem historischen „Ansitz Larchgut“ neben der Pfarrkirche von Niederlana und es macht Spaß das Museum und die Südtiroler Apfelwelt kennenzulernen.