Zur Apfelblüte nach Südtirol
Dem Duft folgen
Die Alten bezeichneten schon früher
den Obstbau als „die Poesie der Landwirtschaft“ und auch heute
noch spürt man diese, wenn man zur Blütezeit durch die Obstwiesen
in Südtirol geht. Der Faszination, die vom weiß-rosa Blütenmeer
ausgeht, das sich über die weiten Flächen der Apfelbaugebiete zieht
und seinen zarten Duft verbreitet.
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| Auch am sonnigen Ritten, bei Bozen werden Äpfel angebaut! |
Mit 19.000 Hektar ist das Land Südtirol
das größte, zusammenhängende
Obstbau-Gebiet Europas und jährlich wachsen über das Land verstreut
6 Milliarden Äpfel heran. Am meisten werden dabei in der Gemeinde
Lana erzeugt (Mancher Neider behauptet, „die Lananer wollen immer
die Ersten sein“) und auch die Anbaufläche ist dort die größte.
Ihren
Urlaub in Südtirol verbringen jedes Jahr an die 6 Millionen
Gäste und vielen ist der Südtiroler Apfel ein Begriff.
Rund 24% der Erst-Urlauber“ kennen den Südtiroler Apfel, nur der Südtiroler Speck ist bei den Befragten noch bekannter und sogar der Südtiroler Wein liegt mit 23% hinter dem Apfel zurück.
Rund 24% der Erst-Urlauber“ kennen den Südtiroler Apfel, nur der Südtiroler Speck ist bei den Befragten noch bekannter und sogar der Südtiroler Wein liegt mit 23% hinter dem Apfel zurück.
Auch Stammgäste wurden befragt; dort
liegt dann allerdings der Speck mit 65% und der Wein (41%) weit vor
dem Apfel (23%) - abgeschlagen die Südtiroler Milch am Ende der
Liste.
Um den Apfel aus Südtirol etwas
bekannter zu machen gibt es in Lana das „Südtiroler
Obstbaumuseum“, welches als öffentliches Schaufenster zur
Apfelwelt im ganzen Land zugänglich ist. Das Obstbaumuseum befindet
sich auf dem historischen „Ansitz Larchgut“ neben der Pfarrkirche
von Niederlana und es macht Spaß das Museum und die Südtiroler
Apfelwelt kennenzulernen.
